Markandeya Yoga

Klassisches Hatha-Yoga & Wing Chun Kung FuUnterricht in Bad Tölz und Lenggries

Yoga ist eines der ältesten Systeme zur Selbsterkenntnis und Bewusstseinsschulung. Authentisches Hatha-Yoga beinhaltet richtige Körperübungen (Asanas), richtige Atemübungen (Pranayama) und Meditation (Dhyana).

Wing Chun ist ein faszinierendes, natürliches und intelligentes System der Bewusstseinsschulung. Sein Ziel ist, mit geringstmöglichem Aufwand ein Maximum an Effektivität und Wirkung zu erzielen.

Stundenplan

Stundenplan zum Download

Zu folgenden Zeiten findet derzeit regelmäßig Gruppenunterricht in Hatha-, Kinder-, Teen-Yoga und Wing Chun Kung Fu statt:

Montag Yoga
Villa Vivendi
Heißstraße 7
Bad Tölz
18:30 - 20:00 Uhr
Wing Chun Kung Fu
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
20:15 - 21:30 Uhr
Dienstag Yoga
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
10:00 - 11:30 Uhr
Kinder-Yoga (bis 12 Jahre)
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
17:00 - 17:45 Uhr
Teen - Yoga (13 - 16 Jahre)
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
18:00 - 18:45 Uhr
Yoga
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
19:00 - 20:30 Uhr
Mittwoch Yoga
Sylvensteinstraße 56a
Lenggries
10:00 - 11:30 Uhr
Yoga
Sylvensteinstraße 56a
Lenggries
18:00 - 19:15 Uhr
Donnerstag Yoga
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
19:30 - 21:00 Uhr
Wing Chun Kung Fu
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
18:00 - 19:15 Uhr
Freitag Yoga Intensiv
Albert-Schäffenacker-Straße 6
Bad Tölz
19:30 - 21:00 Uhr
nach Vereinbarung

Preise

Yoga:

Probestunde
18,00 €
3 Monate 1 x wöchentlich
180,00 €
6 Monats-Flatrate
480,00 €
Privatstunde
70,00 €
10er-Karte
160,00 €

Kinder-Yoga / Teen-Yoga:

Probestunde
10,00 €
Unterrichtsstunde
9,00 €

Wing Chun Kung Fu:

Probestunde
15,00 €
Pro Monat 1 x wöchentlich
60,00 €
Pro Monat 2 x wöchentlich
100,00 €

Probestunden sind zu jeder Unterrichtseinheit möglich.

Klassisches Hatha-Yoga

"Ha": Sonne (Bewegung, Heiß), "Tha": Mond (Ruhe, Kalt).

Hatha Yoga ist der Weg der Vereinigung der Gegensätze (Harmonie zwischen Anspannung und Entspannung) durch Kontrolle des Körpers, der Lebensenergie und Meditation. Es stellt eine wichtige Technik des Raja Yoga dar und ist auch unter der Bezeichnung Kunalini Yoga bekannt.

Die 4 Hauptpfade des Yoga:

  • Raja Yoga
  • Jnana Yoga
  • Bhakti Yoga
  • Karma Yoga
Weitere Informationen zu den vier Hauptpfaden

Raja Yoga

Begründet von Patanjali (ca. 400 n.Ch.). Die wissenschaftlichste und umfassendste Annäherung an die Selbstverwirklichung (Geisteskontrolle).

Zur systematischen Analyse des Geistes bedient sich Raja Yoga der folgenden Techniken:

Hatha Yoga

Einheit der Gegensätze (körperlich). Gegensätze in Einklang und Harmonie bringen. Ähnlich dem chinesichen Ying-Yang Prinzip. Das Beherrschen der Lebensenergie (Prana), Energiekanäle (Nadis) und Energiezentren (Chakras).

Die Techniken des Hatha Yoga:

  • Asanas - Körperstellungen
  • Prana Yama - Atemübungen
  • Kriyas - Reinigung des physischen Körpers
  • Bandhas - Verschlusstechniken innerhalb der Sushumna Nadis (Energiekanal in der Wirbelsäule)
  • Mudras - Fingerstellungen (Siegel)

Yantra Yoga

Das Nutzen von geometrischen Formen für die Meditation.

Mantra Yoga

Das Singen bzw Summen von heiligen Namen und Worten wie z.B. Aum.

Nada Yoga

Das Nutzen von Klang und Musik für die Meditation.

Laya Yoga

Tiefenentspannung - Transzendieren der inneren Klänge (Anahata).

Die 8 Glieder des Raja Yoga

Alle Formen von Raja Yoga sind Ashtanga Yoga und haben die 8 Glieder, die auch mit mehreren Techniken verbunden werden können. Die Hauptprinzipien bleiben die gleichen, nur der Schwerpunkt unterscheidet sich.

  1. Yama (nicht verletzen, Wahrhaftigkeit, Keuschheit,
    nicht annehmen von Geschenken, nicht stehlen)
  2. Niyama (innere und äußere Reinheit, Zufriedenheit,
    Askese, Studium spiritueller Schriften, Verehrung Gottes)
  3. Asana (Körperstellung)
  4. Pranayama (verschiedene Atemübungen)
  5. Pratyahara (Zurückziehen der Sinne,
    den Geist von störenden Dingen befreien)
  6. Dharana (Konzentration)
  7. Dhyana (Meditation)
  8. Samadi (Kontemplation)

Meditation

Meditation ist eine Reise nach Innen, bei der man das Zentrum seines Bewusstseins erreicht, welches das Zentrum der ganzen Existenz ist. Es geht um die Person (uns selbst), nicht um den Zustand.

Sich selbst zu erkennen (sehen) ist zweifellos das Wichtigste, das es (in unserem Leben) geben kann! Mensch und Universum ("Gott") sind eins. Meditation kann man nicht machen. Man kann "nur" in Meditation sein (keine Handlung, sondern Sein).

Jnana Yoga

Der direkteste Weg, Studium von spirituellen Schriften, Reflexion und intellektuelle Analyse dieser "Wahrheiten". Der Geist hinterfragt seine eigene Natur, transzendiert den Verstand, um mit dem "Wirklichen" zu verschmelzen. Wer bin ich? Woher komme ich? Warum bin ich? Wohin gehe ich?

Bhakti Yoga

Der Weg der Hingabe und Liebe, durch Gebete und Singen, Geschichten von Heiligen, Meistern und Gott erzählen, Entwicklung von Demut und Selbstaufgabe, ein Werkzeug "Gottes" sein. (kein Fanatismus! jeder stellt sich "Gott" so vor wie er will!).

Karma Yoga

Die Handlung durch selbstloses Dienen, ohne persönlichen Lohn unter Verzicht auf Anerkennung und Lob. Ein "Opfer", das dem Gesamtwohl, der Natur und Gott dargebracht wird. Öffnung des Herzens, Zerstörung von Egoismus.

Portrait von Meister Sivananda
Vishnu Devananda
Portrait von Vishnu Devananda
Meister Sivananda

Kinder- und Teen-Yoga

Heutzutage haben doch einige Kinder und Jugendlichen ein recht großes Bewegungsdefizit, da sie sich nicht wirklich viel bzw. richtig bewegen.

Dem Bewegungs-und Atmungsapparat wird häufig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt

Durch die verschiedensten Yogaübungen (Asanas), altersgemäß auf spielerische Weise ausgeführt, bekommen die Kinder und Teenager ein gesundes Körperbewusststein. Sie lernen, ihren Körper richtig zu bewegen, sie entspannen und fühlen sich wohl, da sie wissen, wie sie mit ihrem Körper umgehen können.

Diese Asanas wirken sich positiv auf den gesamten Körper und Geist der Kinder aus.

Wing Chun Kung Fu

Wing Chun ist ein sehr faszinierendes, recht natürliches ("einfaches") und intelligentes System der Bewusstseinsschulung.
Ziel ist, mit geringstem Aufwand (energiesparend, ökonomisch) ein Maximum an Effektivität und Wirkung zu erzielen (keine spektakuläre Akrobatik).

Weitere informationen zu Wing Chun Kung Fu

Prinzipien des Wing Chun

Wenn man Wing Chun anwendet, kann man dabei nicht denken.
Das Gefühl ist das Wichtigste!
Die Formen sind das Fundament für gutes Kung Fu.
Man muss sie stetig üben, üben, üben.
Alle Bewegungen in den Formen sind für den Einsatz gedacht.
Die Hüften und die Beine arbeiten immer zusammen.
Der Stand kräftigt die Organe und stabilisiert den Körper.
Im Chi Sao lernt man das Gefühl für die perfekte Anwendung der Technik.
Es gibt nicht "die beste Übung". Diejenige, die man im Moment richtig anwenden kann, ist die beste.
Achte auf die Distanz und eine gute Positionierung des Körpers.
Achte auf das Timing. Kein "wirrwarr"!
Stets eine Technik nach der anderen.
Alle Bewegungen müssen aus dem eigenen Zentrum auf das des "Gegners" gerichtet sein.
Beinarbeit muss mit einem guten Stand verbunden sein.
Benutze den Kick nur, wenn es eine gute Chance gibt.
Hand- und Fußarbeit müssen immer gemeinsam koordiniert werden.
Das "Herz" des Wing Chun ist Chi-Sao (Gefühlsschulung, "klebende Hände"):
Eine mehr oder weniger "zufällige" Aneinanderreihung verschiedenster Techniken, die es ermöglichen, einen (recht sensiblen) Energieaustausch (Ursache-Wirkung) stattfinden zu lassen.

Chi Sao

ist nicht Kampf,
hat kein Ego,
spürt, nimmt wahr,
ist die stetig wandelbare Absicht,
will nicht, sondern geschieht,
gibt nach, geht mit, kontrolliert,
benutzt keine Kraft,
ist strukturiert entspannt,
hat Rhytmus und Fluss!

Positive "Neben"-Effekte des Wing Chun

Körperlich (Physisch):
  • Gleichgewicht
  • Körperhaltung und -koordination
  • An- und Entspannung
  • Verteidigung des Selbst
  • Kampf
Geistig (Psychisch):
  • Bewusstsein und Aufmerksamkeit
  • Emotionskontrolle
  • Intuition und Einfühlen
  • Geduld und Akzeptanz
  • Selbstvertrauen

Markandeya - Raphael Lang

Portrait von Raphael Lang

Im Mai 1971 wurde ich in München geboren. Nach einer Zimmermannslehre begann ich in die Welt zu reisen und Yoga, Meditation, verschiedene Kampfkünste sowie Massagetechniken (kennen) zu lernen und mir anzueignen.

1993 fing mein Yogastudium bei Sivananda an, wo ich 1994 den Yoga- und fortgeschrittenen Yogalehrer in Kanada machte und mir der Name "Markandeya" verliehen wurde - dies bedeutet "Der den Tod besiegt". Anschließend unterrichtete ich 9 Monate lang in verschiedensten Sivananda Yoga Ashrams, unter anderem in Kanada, New York und Bahamas.

Später beschäftigte ich mich mit den verschiedensten Yogapraktiken und Meditationstechniken, erlernte weitere Kampfkünste, Massagestile und hielt mich längere Zeit in unterschiedlichen Ashrams und Zen-Klöstern auf. Danach unterrichtete und massierte ich weiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan, Thailand, Vietnam, Indonesien, Australien, Indien und Spanien.

Heute lebe ich bei Bad Tölz, gebe offene Yoga- und Wing Chun Kung-Fu Stunden in Gruppen- und Privatunterricht und arbeite als Motivationstrainer.

Weitere Informationen zu meiner Ausbildung

Ausbildung

Ausbildungsdauer (innerhalb von 2 Jahren):
insgesamt 838 Unterrichtsstunden (je 45 Minuten)

Yogalehrer

63 Us Asanas, Pranayama, Kriyas
18 Us Anatomie und Physiologie
28 Us Karma Yoga
98 Us Meditation und Kirtan
19 Us Bhagavad Gita
79 Us Philosophie der 4 Yogawege
65 Us Praxis des Yoga-Unterrichtens
28 Us Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials
3 Us Individuelle Gespräche

401 Unterrichtsstunden

Fortgeschrittener Yogalehrer

137 Us Asanas, Pranayama, Kriyas
46 Us Anatomie und Physiologie
8 Us Karma Yoga
88 Us Meditation und Kirtan
19 Us Raja Yoga Sutras
88 Us Philosophie
28 Us Aufarbeitung des Unterrichtsmaterials
3 Us Individuelle Gespräche
437 Unterrichtsstunden